Schwachstellenanalyse der Umsetzungspraxis
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Im Vergleich zu den weitgehend optimierten Vorbereitungs-, Durchführungs- und Auswertungsphasen der Mitarbeiterbefragung ist die Umsetzung der Befragungsergebnisse in vielen Unternehmen noch verbesserungsbedürftig.
ISPA consult hat häufig die folgenden Schwachstellen und Fehlerquellen angetroffen:
- Umsetzung wurde nicht oder so spät eingeleitet, dass für die Mitarbeiter/-innen der Zusammenhang zwischen Befragung, Handlungsbedarfsermittlung und Umsetzung verloren gegangen ist;
- begonnene Umsetzung versandete im Dickicht unklarer Zuständigkeiten der Bereiche und Abteilungen oder scheiterte an systembedingten und / oder verhaltensbedingten Innovationswiderständen im Betrieb;
- Umsetzung verlor sich mangels Konzept in nicht abgestimmten unkoordinierten Einzelmaßnahmen der verschiedenen Bereiche und Abteilungen. Bei der Lösung bereichs- und abteilungsübergreifender Probleme arbeiteten Organisationseinheiten nicht miteinander sondern gegeneinander;
- Umsetzungsmaßnahmen gingen am tatsächlichen Handlungsbedarf vorbei, behandelten Symptome statt Ursachen, waren mehr auf schnelle Lösungen als auf Nachhaltigkeit ausgerichtet;
- keine oder nur begrenzt zuständige Gesamtleitung und -Steuerung des Umsetzungsprozesses mit der Folge, dass die Übersicht über Projektstand und Projektfortschritte der innerbetrieblichen Umsetzung schnell verloren ging und mit ihr die Möglichkeit, bei eingetretenen Verzögerungen und Fehlentwicklungen korrigierend einzugreifen;
- Fehlen einer umsetzungsbegleitenden Berichterstattung für Vorstand/ Geschäftsführung ebenso wie für die Mitarbeiter/-innen des Unternehmens.
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